Produktdetails
![]() |
2012 - Schatten der Verdammnis: RomanQuelle: AmazonISBN: 345343482X 6,80 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten
Direkt zum Shop
|
Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Was mir an Autoren gewaltig stinkt...
Datum:15.08.2010 - Rating: 1/5dazu "mißbrauche ich jetzt einfach mal diesen Weltuntergangsschinken von Steve Alten und zitiere S.394:
"13:40Uhr Das kleine Propellerflugzeug hüpft zwei mal auf dem verwitterten Rollfeld auf, bremst und kommt rutschend kurz vor der Stelle zum Stehen, an der die Landebahn in ein mit Unkraut bewachsenes Feld übergeht.
Als Dominique aus der Cessna steigt, schlägt ihr die Hitze direkt ins Gesicht. Ihr schweißgebadetes T-Shirt klebt ihr schon an der Brust"(Zitat S.394 Abs.1) bla bla bla!!!
Um 13:40 Uhr landet die Cessna mit Dominique an Bord in....Dieser Satz würde mir vollkommen reichen und die Komprimierung ist beachtlich. Dies läßt dann auch genügend Spielraum für Eigeninterpretation und Phantasie. Wenn ich detailiert die Phantasie des Autors/Regiesseurs sehen will, dann geh ich ins Kino.
Es gibt aber Autoren, die würden dem Leser hier sogar noch aus dem Unkraut auf mindestens 100 Seiten die Welt der Biologie näher bringen, hauptsache es gibt mindesten die vom Verlag geforderten umsatztächtigen 650-1400 Seiten.
Aber es gibt noch mehr Beispiele für Steve Altens Neigung, den Detailreichtum zu überspannen: (Zitat S.385, 2. großer Absatz)"Andrew greift in seinen Rucksack und holt eine Strickleiter heraus, deren Sprossen durch dei Mitte eines einzelnen Strangsgeführt sind."
Hier kann man nach dem Hauptsatz getrost einen Punkt machen, denn der Satz "A holt eine Strickleiter aus seinem Rucksack" reicht völlig. Der Nebensatz ist nicht nur unnützes Beiwerk als "Füllstoff", sondern auch noch unlogisch: "...,deren Sprossen durch die Mitte eines Strangs geführt.." Wo bitte ist die Mitte eines Strangs??? Die Beschreibung der Strickleiter kann man sich hier sparen, sie ist belanglos.
Noch ein Beispiel amerikanischer Metaphorik gefällig?? Aber gerne! (Zitat S.398 3.Abs.) Der Nachthimmel über Dominiques Kopf füllt sich jäh mit dem chaotischen Geräusch unzähliger Fledermäuse, die hochgeflogen sind."
Wow, der Kopf von D "füllt sich"...ich bin begeistert, das würde ich mir von vielen Leuten wünschen, aber damit nicht genung. Es gibt auch noch Übersetzungskalauer wie, ich zitiere aus selbem Absatz, 4 Sätze weiter (Zitat S.398) "Sie drängt ihre Kindheit in den Hintergrund ihres Bewusstseins..., dann klettert sie von IHREM Felsen."
Schade, dass ich nicht auch einen Felsen besitze.
Wer noch mehr schmunzeln will, der greife zu diesem Buch.
Gut lesbarer, spannender 2012-Thriller
Datum:21.07.2010 - Rating: 4/5Vorab dies: Das Thema "2012" ist ziemlich abgekaut. Steve Alten hat es geschafft unter Verwertung vieler Bücher und Meinungen zum Thema etwas neues und spannendes zu schaffen. Wer Unterhaltungslektüre zu dem Thema interessant findet, wird den Kauf dieses Buchs nicht bereuen.
Worum geht es: Der Meteorit, der von 65 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, war kein Meteorit, sondern ein Raumschiff. Dieses wird Ende 2012 wieder reaktiviert, um zur Wintersonnenwende die Menschheit auszulöschen und den Planeten Erde komplett zu verwüsten. Das wird im Ergebnis verhindert - und wie es zu diesem Ergebnis kommt, wird spannend erzählt.
Steve Alten hat hier einen spannend geschriebenen und weitgehend schlüssigen Thriller vorgelegt. Wer solche Literatur mag, wird die Lektüre dieses Buchs nicht bereuen. Das Ende deutet übrigens auf eine Fortsetzung... die habe ich auch gelesen. Dazu schreibe ich was beim Fortsetzungsband "2012 - Die Rückkehr".
Unterhaltsam aber sicher keine Weltliteratur
Datum:11.07.2010 - Rating: 4/5Die teilweise etwas holprige Formulierung und einige Rechtschreib- und Grammatikfehler konnten mir mein Interesse an dem relativ gut recherchierten und recht unterhaltsamen Buch nicht nehmen. Es ist aber sicher kein Meisterwerk, sondern ein schöner Zeitvertreib, an den man sich gerne zurückerinnert (im Vergleich zu den Werken manch anderer "Bestsellerautoren").
Durch's erneute Aufwärmen wird diese schriftstellerische Katastrophe auch nicht besser!
Datum:08.03.2010 - Rating: 2/5Aber natürlich ist "2012" aufgrund des uns laut Maya-Prophezeiung bevorstehenden Untergangs nochmals veröffentlicht worden - man muss ja auf der Weltuntergangswelle mitschwimmen!
Schon 2002 schrieb ich die nachstehende Kritik zum englischen Originaltitel "Domain" - und da ich nochmals querlas, muss ich leider feststellen, dass ein schlechtes Buch eigentlich immer schlecht bleibt - ob vor 5 oder 15 Jahren erstmals gelesen..... Nachstehend meine damalige, aber immer noch aktuelle Kritik mit aktueller Ergänzung (Warum ich das Buch aufhob ? Keine Ahnung - vielleicht weil es spannend begann? Aber da der Frühjahrsputz ansteht, wird hier wohl auch demnächst gnadenlos aussortiert!):
"Nach den ersten 50 Seiten war ich begeistert und wollte eigentlich 4-5 Sterne vergeben. Allerdings:
Die Sprache wirkt manchmal fast komisch, pathetisch, hölzern, die Hauptpersonen stereotyp und klischeehaft - natürlich gibt es einen tragischen, gutaussehenden, muskulösen Helden mit IQ 160 und eine einfach fantastisch aussehende, intelligente Heldin.
Die Geschichte an sich greift ein äußerst interessantes Thema auf: Sind die Pyramiden, Stonehenge, Chichen Itza etc. viel viel älter als die Geschichtsschreibung es bisher zugibt ? Wer schuf diese riesigen Anlagen ? Waren es Außerirdische und wenn ja zu welchem Zweck ?
Ein wirklich interessanter Ausgangspunkt für ein spannendes Buch.
Doch heraus kam wieder ein amerikanischer Einheitsbrei: Extrem patriotisch werden mit Hingabe alle zur Zeit verfügbaren Waffen und Verteidigungsmöglichkeiten der Amerikaner aufgezeigt. Die Russen sind mal wieder die Bösen und agressiven Angreifer, die Amis natürlich die guten !
Ein bißchen mehr Kritik und Abstand wären dem Thema gut bekommen."
Fazit: Schade ums Geld und um die Zeit! Lesen Sie lieber "Menetekel" oder "Alles bleibt anders" - das sind aktuelle und intelligente Thriller mit Nachhaltigkeitsfaktor.
Spannend bis zur letzten Seite
Datum:24.02.2010 - Rating: 5/5Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und als ich das Buch begonnen hatte, konnte ich es nicht mehr aus den Händen geben. Ich hab wirklich täglich gelesen und wenn ich gekonnt hätte, öfter am Tag. Steve Alten hat durchaus sehr detailiert geschrieben und einem einen Einblick in das Archäologeleben des Julius Gabriel gegeben. Zugleich hat er ein Bild erschaffen, welches schon oft begonnen wurde zu malen. Die Geschichte des Maya-Kalenders und deren Prophezeihung, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht. Steve Alten hat sich eine spannende Geschichte dazu einfallen lassen. Viele haben das versucht, nicht zuletzt, dass man sogar ein Film darüber gedreht hat. Ich denke, wer sich nicht erschlagen fühlt, von den "2012"-Geschichten, der sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen. Und wer eine kleine romantische Note in einem solchen Buch auch gut findet, dann natürlich auch. Das Buch verlangt auf jeden Fall nach einer Fortsetzung, die es Gott sei Dank auch schon ab dem 10.05.2010 gibt. Darauf kann man sich nach diesem Buch freuen!
