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The Chronicles Of Love, Hate And Sorrow (Ltd. Digipak)Quelle: AmazonEAN: 0693723281001 9,09 EUR
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Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Starker Power Metal mit Suchtfaktor (www.earshot.at)
Datum:17.04.2009 - Rating: 5/5The Chronicles Of Love Hate And Sorrow" - Klingt irgendwie nach einem Untertitel eines Fantasy Films, aber wenn man der Tatsache ins Auge sieht, dass es sich hier um eine CD handelt, könnte man fast meinen, ein Best-Of Album in der Hand zu haben, was es aber auch nicht so ganz trifft. Die Scheibe entspringt den deutschen Power Metal Veteranen DOMAIN und stellt ihr mittlerweile 11tes Werk dar. Trotz regelmäßiger, qualitativ hochwertiger Outputs, gelang DOMAIN irgendwie nie wirklich der Durchbruch, dennoch erspielten sie sich doch eine beachtliche Fanscharr und blieben ihrer melodischen, teils bombastischen Linie treu, so auch bei The Chronicles Of Love Hate And Sorrow".
Fulminant starten die Jungs mit dem eingängigen Picture The Beauty", das mit einem prädestinierten Power Metal Chorus seinen Höhepunkt findet. Die Doublebass, die leider etwas dumpf und leise im Sound eingemischt wurde, ist eigentlich in DOMAINs Songs fast allgegenwärtig. Langweilig oder eintönig wird es aber dennoch nie. Rudimentäre Prog- Elemente, griffige Melodien und gute Riffs sorgen schon für Abwechslung. Natürlich darf man auch die bombastische Seite von Axel "Ironfinger" Ritt und seinen Mannen nicht außer Acht lassen. Mit Keyboards und klassischen Spielereien muss der geneigte Power Metal Fan nach wie vor zurecht kommen. Nicolaj Ruhnow macht am Micro wieder eine sehr solide Performance, kann sich zwar stimmlich nicht von anderen Power Metal Bands dieser Sparte großartig abheben, aber seine Leistung ist dennoch beachtlich, gerade was Gesangslinien betrifft, denn diese sind innovativ und passen zu jedem Ton. Gerade die Refrains machen die so schon starken Songs zu richtigen Leckerbissen. Die zu Mitsingen animierenden Passagen machen tierisch Spaß und wecken sogar einen kleinen Suchtfaktor. Bei Angel Above" wird mit Engelschören auch mal der Kitschfaktor etwas hochgeschraubt, was aber nicht wirklich stört, da der Song ansonsten stimmig ausgefallen ist. The Circle Of Give And Take" zeigt alle Stärken der Band mit Doublebass Geballer, starken Hooklines, schönen Keys und Ohrwurmrefrain, wie auch He's Back", das auch etwas Happy Metal Flair á la Hamburg Power Metal versprüht. Einen schwachen Track kann ich sowieso nicht finden, darum kann ich Power Metal Fans, die Keybordsounds mögen, empfehlen, sich die Scheibe anzuhören.
DOMAIN sind stark wie nie und verdienen es nach über 20 Jahren gehört zu werden. Abgesehen von der schwach gemischten Bassdrum kann sich auch die Produktion sehen lassen - Somit: Von diesen Chroniken wird man sicher nicht enttäuscht.
Metal aus Deutschland mit Kick, Klasse & Kraft.
Datum:26.03.2009 - Rating: 5/5Als Domain-Neueinsteiger und vielseitig interessierter Metalfan
habe ich durch meinen Kauf ein gelungenes Werk in den Händen,
dass mir jeden Morgen auf meinen 54 Autobahnkilometern
den positiven "Tritt in den Tag" verpasst. Denn das inhaltliche
Konzept des neuen Domain-Album hat bei mir wie Ihr hier gerade
lesen könnt, noch keinen Suizid-Gedanken ausgelöst.
Auch wenn deutsche Autobahn-Geschichten manchmal als
würdiger Nachfolger der Goethe-Briefromane
in die nähere Auswahl kommen würden.
Es verhält sich mit den "Chronicles..."eher so:
Das Album macht Spass, es motiviert immer wieder genau hinzuhören.
Es erwarten Euch neben abwechslungsreich arrangierten Songs, einprägsamen Hooklines und einer 1A-Rhytmussektion,
ein intensives Riffspektakel und Double-Bass-Gewitter
im amtlichen Soundgewand. Das alleine lässt Metalfans im allgemeinen
bereits entspannt und tief zufrieden ausatmen.
Wer seinem Gehör obendrein noch zutraut, diese Grundzutaten mit anspruchsvollen Metal-Soli, intelligent eingesetzen Keyboard-Sounds
und last but not least einem exzellenten Sänger (+ Choreinlagen) zu vermengen, findet in diesem melodic-/power-betonten,
manchmal auch progressiv-symphonischen Album
einen First-Class-Metal-Event.
Gitarrist Axel "Ironfinger" Ritt trägt seinen "Mittelnamen"
vermutlich nicht aus Jux & Dollerei:
Atemberaubendes Solo-Tempo, klassische Zitate
(Vivaldi glaube ich), Highspeed-Arpeggio-Lines, interessante Skalen,
Harmonics und Chordvoicings > alles drin.
Das gilt auch für die Bandbreite der Arrangements.
Man merkt dem Album die musikalische Umsetzung
der Literaturvorlage nicht nur irgendwie an.
Nein, je näher man dem letzten Song kommt
(nicht der Bonus-Track), desto intensiver,
offener oder emotional dedizierter werden die Songs.
Der Höhepunkt des Spannungsbogen ist für mich
der 9.Song "The last Dance". Hier werden noch einmal
alle Register gezogen. In diesem Stück hört ihr den
besten progressiven Teil, als auch das aus meiner Sicht
beste Arrangement der Scheibe.
Auf dem nächsten Album bitte noch mehr davon !
Der Abschluss ist eine wunderschöne Ballade, in der Mr.Ruhnow
mit seiner charismatischen und klaren Stimme die emotionalen Wogen
wieder etwas glättet. Er ist kein rauchiger Rocker oder
Metalbrüller. Dieser Sänger ist ein intensiver,
kraftvoller Könner & Newcomer. Egal ob tief oder hoch gesungen,
es klingt, passt und es schwingt was eigenes mit.
Es variiert mal der Refrain oder die Strophe,
und die melodisch ausgefeilten Gesanglinien verweilen
auch nach dem Schlussakkord noch längere Zeit danach im Gehörgang.
Eine tolle Gesangleistung, eingebettet in ein Songwriting mit Niveau.
Kritikpunkte *ohne Punktabzug*: An einigen wenigen Stellen ist der Gebrauch der Double-Bass etwas zu inflationär. Der Gesamtsound wird
gerade dann etwas erschlagen, wenn nach meinem Geschmack etwas mehr Offenheit oder ein rhytmisch abwechslungsreicheres Drumming eleganter gewesen wäre. Achja, auf den einmaligen Einsatz des 80er-Europe-Style-Bläsersynthi hätte ich anno 2009 eher verzichtet.
Ich möchte aber mit weiterem Lob schliessen:
Der Bonustrack ist trotz des Shyntisound zu Beginn ein toller Song geworden.Das Value-4-Money-Verhältnis der neuen Domainscheibe passt.
Die soundtechnische Produktion hat es in sich.
Klingt sehr direkt und entwickelt richtig guten Druck.
Wer tatsächlich Die Songtexte lesen sollte, wird die Domain-Interpretation des Goethe-Klassikers sicher gefallen.
Und lest mal wieder das Original...das dauert nicht lange.
Und danach hört das Album an...das macht Sinn.
Bleibt mir jetzt nur noch, dem interessierten Metalfan
die Homepage der Band ans Herz zu legen und die
klare Kaufempfehlung auszusprechen.
Ich freue mich darauf diese Band live zu sehen !
Bis dahin werde ich mir weiterhin mit den Chronicles
meinen persönlichen, morgendlichen Kick geben.
Das beste DOMAIN Album aller Zeiten!
Datum:24.03.2009 - Rating: 5/5Die Erwartungshaltung war groß, wenn nicht sogar riesig. Werden die Mannen um Mastermind Axel Ritt die letzten Alben, welche allesamt bereits als Meisterwerke ihres Genres gefeiert wurden, nochmals überbieten können?
Um es kurz zu machen, JA! Das neue Album "The Chronicles Of Love, Hate And Sorrow" bietet überragendes Songwriting, großartige Arrangements, eine fette Produktion und handwerkliche Spitzenleistung, allen voran Europas Aushängeschild in Sachen virtuoser Gitarrenarbeit, Axel Ritt himself.
Zudem verfügen DOMAIN mit Nicolaj Ruhnow am Gesang über eine herausragende Neuentdeckung, dessen klassisch geschulte Stimme sich perfekt in die epischen-symphonischen Kompositionen einfügt.
Ein fantastisches Album, ein Meilenstein des Symphonic Melodic Metals!
Nun ja
Datum:22.03.2009 - Rating: 2/5Die deutschen Melodic Metaller Domain mischen schon seit den 80er Jahren mit. Zwar hatte die Band ständig irgendwelche Line Up Wechsel, aber dennoch schafften es Domain immer regelmäßig Alben zu veröffentlichen. Das neue, neunte Studioalbum ist ein Konzeptalbum, das nach dem Briefroman Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe entstanden ist. Es ist eher eine Interpretation der Geschichte in zehn Abschnitten.
Die Musik auf dem Album bewegt sich zwischen Melodic Rock, Power und Progressive Metal. Der Opener ist ein solcher Melodic Rocker, der einige progressive Parts aufweist. Während "Sweeping Stars", eher nur so am Ohr vorbei geht, haben Domain mit dem Song "Angel Above" einen tollen Melodic Rock Song am Start. Die meisten Songs auf dem Album "The Chronicles Of Love, Hate And Sorrow" bewegen sich aber hauptsächlich im Power Metal mit leicht Progressiven Teilen. Klingt schon ein wenig wie eine Metal Oper, die aber nicht so überzeugen kann.
Der neue Silberling von Domain ist doch etwas zu belanglos und wird mit der Zeit langweilig. Die wenigen guten Tracks wie "Angel Above" oder "Picture The Beauty" reißen das Album nicht herum. Mir fehlt so ein wenig das rockige Flair, das Domain zu ihren Anfangstagen hatten. Auch der Gesang von ex Shouter Carsten "Lizard" Schulz verpasste den Domain Songs etwas mehr Rock. Die Idee ein Konzeptalbum zum Roman Die Leiden des jungen Werther zu machen ist bestimmt nicht unbedingt schlecht, aber leider haben Domain zu schwache Nummern auf dem Album. Möglicherweise ist das auch so, weil ich immer noch die Klassiker "Lost In The City" oder "Before The Storm" in Erinnerung habe und auch heute klasse finde. Sicherlich haben sich Domain über die Jahre hinweg weiterentwickelt, aber leider entfernt sich die Band vom melodischen Hard Rock dadurch immer mehr. Das neue Album "The Chronicles Of Love, Hate And Sorrow" ist auch nur knapper Durchschnitt und hat zu viele Ausfälle.
