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Inglourious Basterds

Inglourious Basterds

Quelle: Amazon

EAN: 5050582753196
Herausgeber: Universal/DVD

6,43 EUR
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Features

Beschreibung

Beschreibung:
Irgendwo im von Nazis besetzten Frankreich: Shosanna Dreyfus (Melanie Laurent) muss mit ansehen, wie ihre Familie vom 'Judenjäger' Oberst Landa (Christoph Waltz) grausam hingerichtet wird. Durch Zufall kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität aufbaut. Anderswo in Europa: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) und seine als 'Bastarde' gefürchtete Spezialeinheit machen Jagd auf Nazi-Skalps. Zusammen mit der deutschen Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) schmieden sie ein Komplott: Bei einer Pariser Filmpremiere wollen sie Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna hat ihre eigenen Rachepläne ... Brillante Bösewichte, todesmutige Helden und eine unvergessliche Geschichte - Quentin Tarantinos atemberaubendes Meisterwerk schreibt ein neues Kapitel des Zweiten Weltkriegs und beweist, dass die Magie des Kinos unbesiegbar ist.

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, anamorph widescreen
Bonusmaterial: Alternative Szene(n), Entfallene Szene(n), Featurette(s), Trailer
Darsteller: Brad Pitt, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Diane Kruger, Michael Fassbender, Til Schweiger
Features: Oscar Preisträger
Laufzeit ca.: 148 min
Produktionsjahr: 2009
Regie: Quentin Tarantino
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch
Tonformat: DD 5.1, teilweise OmU
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch
 

Bilder

Inglourious BasterdsInglourious Basterds
 

Kunden Meinungen

TOLL! MUST HAVE!

Datum:08.09.2010 - Rating: 5/5

Was kann man denn sagen? Der film ist fantastisch, und diese Box ist einfach ein MUST HAVE für echte Tarantino fans. Tolle Posters, Karten und sogar ein apfelstrudel Rezept!

Langweilig

Datum:08.09.2010 - Rating: 1/5

Die Story ist albern und sehr vorhersehbar. Die Charaktere werden nur nur oberflächlich beschrieben und die elends langen Dialoge nerven mit der der Zeit. Man denkt die ganze Zeit: jetzt kommt was - Nö doch nicht.

Würde ich mir am liebsten noch man kaufen

Datum:06.09.2010 - Rating: 5/5

Christoph Waltz ,ich liebe dich :) , du hast den oscar mehr als verdient
quentin tarantino du bist der beste. Tipp: Lammbock

Einer waltzt sie alle platt...

Datum:05.09.2010 - Rating: 4/5

Quentin Tarantinos neuester Streich erfüllt in der ersten Stunde genau die Definition eines "Kultfilmes" nach Harald Schmidt, die besagt: "Ein Kultfilm ist ein Film, den jeder schlecht findet, aber keiner traut es sich zu sagen." - platte Dialoge, langatmige Storyentwicklung, ungewohnt uncoole Charaktere und doch blinkte in vielen Details die an sich gewohnte Genialität des Ausnahmeregisseurs durch. Glücklicherweise kam der schlagartige Wandel mit dem Anbruch der zweiten Stunde und dem Intensivieren der Geschehnisse um die Planung des Attentates auf fast sämtliche NS-Staatsgrößen inklusive dem "Big Boss": Dialoge auf dem gewohnten Tarantino-Niveau, skurrile Szenen bei denen man trotz Faszination ein Grinsen nicht verkneifen kann und die sich endlich entfaltenden grandiosen Schauspielleistungen. Allen voran ist dabei selbstverständlich (und für mich trotz der ganzen Lorbeeren und dem Oscar) Christoph Waltz zu nennen. Herrlich, wie der Hollywoodgröße Pitt locker an die Wand spielt - das hätte ich von jemanden, der einst Roy Black in der entsprechenden filmischen Biografie verkörperte, niemals erwartet.

Überhaupt muss man Tarantino hierbei auch einmal für die Verpflichtung dieser namhaften deutschen Schauspielerriege loben - es gäbe sicher nicht wenige Regisseure, die einfach irgendwelche US-Darsteller verpflichtet hätten. Vielleicht waren die Deutschen auch billiger, aber es wirkt alles irgendwie glaubhafter...in so fern man das bei der hanebüchernen Story überhaupt behaupten kann. Eine weitere positive Erwähnung muss auch Martin Wuttke als herrlich übertriebener und persiflierter Führer erfahren. Was bei Bruno Ganz in "Der Untergang" nur unfreiwillig komisch wirkte (und das, im Gegensatz zu "Inglorious Basterds", sicher nicht sollte), fügt sich hier reibungslos und fast schon harmonisch in das ganze überdrehte Setting ein.

Trotzdem ist Tarantinos Neuling nicht auf einem Niveau mit meinem Favoriten "Pulp Fiction" zu sehen, da jener diese unglaublichen "Aha"-Effekte einfach viel mehr fördert und durchweg keine langweiligen Momente aufkommen lässt. Daher gibt es "nur" vier Sterne, aber die absolute Empfehlung, dem Streifen eine Chance zu geben, auch wenn man sonst nicht viel mit so genannten "Kultfilmen" anfangen kann.

Vom etwas anderen Regisseur

Datum:04.09.2010 - Rating: 4/5

um sich auf Filme von Tarantino einlassen zu können, muss man seine Sehgewohnheiten aus anderen Filmen ablegen. Denn Tarantino versteht es wie kein zweiter einprägsame Bilder in Form von Charaktere und Szenen zu schaffen. Etwa der Hubbel oder die Tanzeinlage von Travolta und Uma Thurman aus "Pulp Fiction". Das sich einzelne Augenblicke mehr eingraben als der Plot, liegt in der Art der Inszenierung. Denn bei Tarantinos Werken spielt die Handlung immer eine untergeordnete Rolle. Sie läuft nur nebenher was nicht schlimm ist, da er die Spannung nicht aus der Handlung entstehen lässt. Filme wegen ihrer Handlung abzuwerten macht in "normalen" Produktionen Sinn. Dies bei einem Tarantino als Argument anzuführen zeigt, dass der entsprechende Zuschauer ihn noch nicht verstanden hat. Zugegeben bei "Inglourious Basterds" ist es nicht einfach als "Neuling" Zugang zu Tarantinos Welt zu bekommen. Denn hier treibt er sein Konzept selbst im Vergleich zu anderen Filmen auf die Spitze. Denn er lässt zweieinhalb Stunden in gerade einmal fünf Szenerien spielen. Damit ein solcher Film funktioniert benötigt es eine meisterhafte Inszenierung, geschliffene Dialoge und eine brillante Schauspielriege. Mit Abstrichen beim Cast gelingt ihm das auch. Vorallem die ersten beiden Akte funktionieren nahezu in Perfektion. Als Wermutstropfen fallen Kapitel drei und vier mit Durchhängern auf.

Wie gewohnt fährt Tarantino eine Riege bekannter Stars auf, die leider nicht alle glänzen. Brad Pitt gehört zu jenen die durchaus glänzen. Bei Brad Pitt stehen meist die Charaktere die er schafft im Vordergrund und nicht seine Schauspielleistung. Weshalb er oft verkannt wird. Ein weiterer Grund könnte in der Synchronisation liegen. Sein im Original gesprochener Südstaatenakzent ist über jeden Zweifel erhaben. Dennoch überstrahlt der mittlerweile zahlreich ausgezeichnete Christoph Waltz das Geschehen. Er war zwar in Sachen Marketing nicht das Zugpferd, bekam aber die meiste Leinwandzeit und trägt den Film hauptsächlich. Der Film bietet zu viele klasse Darbietungen um alle zu nennen. Dennoch hat es Tarantino geschafft selbst Mike Myers (Austin Powers) im Film unterzubringen ohne dass man ihn sonderlich erkennt. Auch die lange Liste der deutschen Schauspieler kann überzeugen. Vorallem August Diehl der eine ähnliche Aura schafft wie die Figur des Hans Landa. Schade das hier nur Diana Krüger abfällt. Sie wirkt doch sehr hölzern und unsicher. Ironischer weise verkörpert sie einen Kinostar im Film. Eine weitere Finte von Tarantino?

Um Tarantino noch besser auf die Schliche zu kommen, ist es hilfreich "Zwei glorreiche Halunken" gesehen zu haben. Es ist überraschend wie viele Stilelemente er aus diesem Film immer wieder verwendet. Provokant müsste man Herrn Tarantino gar nicht als Filmschaffenden ansehen. Denn er selbst sagt von sich das er aus wirklich allen Filmen das klaut was er gut findet. Wobei "Inglourious Basterds" hauptsächlich auf "Ein Haufen verwegener Hunde" basiert. Der wiederum ist die Antwort des Italo-Westerns auf Robert-Aldrich-Klassiker "Das dreckige Dutzend". Etwa die Titeleinblendungen zu Beginn als auch die Untertitel selbst sind in Gelb gehalten. Das Gelb der Italowestern aus den 70er Jahren. Auch wenn man hier gegensätzliche Rezensionen lesen kann. Will Tarantino für mich (im Gegensatz zum italienischen Pendant) keinen Trash auf die Leinwand bringen. Seine mitunter "kranken" Phantasien erinnern eher an ein modernes Regietheaterstück. Kriegstrash würde in den wenigen Feuerpausen Oneliner raushauen. Tarantino dagegen füllt 140 Minuten von insgesamt 160 Minuten mit ausgefeilten Dialogen.

Moralstücke oder gar sich mit einem Charakter identifizieren zu können ohne anrüchig zu wirken ist bei Tarantino meistens nicht möglich. War Uma Thurman in "Kill Bill" ein Vorbild? Vincent Vega und Jules Winnfield im Prinzip aufrichtige Kerle? Genau. Ebenso nimmt er sich in seinen Filmen immer wieder Zeit für Dinge die ihn interessieren. Ob es nur eine Nebenhandlung ist oder den Film überhaupt weiterbringt scheint ihn nicht zu interessieren. In "Inglourious Basterds" ist es die Pokerrunde die in diese Vorgehensweise passt. Er führt 20 Minuten lang größtenteils bis dahin unbekannte Charaktere ein. Er legt dabei geschickt die Charakterzüge und Eigenschaften jeder Figur frei und verleiht so selbst den Statisten ein Gesicht. Um nach 20 Minuten alle aufwendigen und feingezeichnete Charaktere plötzlich von Gewaltwellen auslöschen zu lassen. Wer sich dabei fragt was das soll, wird es schwer haben Tarantino zu mögen. Es geht nicht um den Sinn sondern um die Faszination solcher Szenen. Denn damit schafft er eine Art Anti-Dramaturgie wie es sie bei keinem anderen Regisseur gibt. Die Dramaturgie kann sich dennoch entfalten, da es der Moment ist in dem er den Zuschauer begeistert.

Mehr als in anderen seiner Filme bringt er seine Liebe zum Kino zum Ausdruck. Denn Tarantino begnügt sich nicht damit im Kino historische Ereignisse darzustellen oder sie zu interpretieren. Er gibt dem Kino die Legitimation Geschichte nach Belieben umzuschreiben. Denn am Ende ist es der Hebel eines Kinoprojektors, der das Dritte Reich zu Fall bringt und dem Zweiten Weltkrieg ein vorzeitiges Ende bereitet.

Im Endeffekt ein typischer Tarantino der spalten wird. Dennoch gelingt ihm ein gelungener (stellenweise grandioser) Film mit schwächen im dramaturgischen Bereich die nicht nur seiner Inszenierung geschuldet sind. Auch war mir der actionreiche Showdown ein bisschen Over the top und mochte sich nicht so recht harmonisch in den ansonsten guten Film einfügen.

Die Blu-ray

Die Bildqualität liefert ein sehr gutes plastisches Bild mit sehr viel Tiefenschärfe. So werden selbst in den Nahaufnahmen filigranste Hautporen und alle Feinheiten der Uniformen sichtbar. Der Schwarzwert ist optimal gewählt und die Helligkeit als auch der Kontrast sind vorbildhaft. Die Kantenschärfe ist einwandfrei und auch ein Bildrauschen ist nicht wahrnehmbar. Lediglich bei Außenaufnahmen gibt es kleinere Schwächen. So werden zu Beginn wenn Shosanna flüchtet Grasflächen und Bäume in etwas unnatürlichen Farben dargestellt. Dennoch ist die Optik bei allen Schauplätzen visuell überzeugend und authentisch.

Bei den Feuergefechten zeigt sich der Ton dynamisch mit sehr gutem räumlichem Klang. Dieser steigert die Eindringlichkeit des Soundtracks noch einmal. Alle Surroundeffekte klingen natürlich und werden wuchtig wiedergegeben. Ebenso sind alle Dialoge gut verständlich und werden nicht überlagert. Leider wirkt die Vertonung an einigen Stellen asynchron. Da die Dialoge sehr ausdrucksstark sind und den Film tragen ein schwerwiegender Umstand. Wer des englischen Mächtig ist sollte insbesondere bei diesem Film den Originalton nutzen.

Das Bonusmaterial wird wohl niemanden begeistern können, da selbst auf das standartmäßige Making of verzichtet wird. Auch auf einen Audiokommentar und BD-Live Features wurden verzichtet.

 

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